Erweiterung einer dermatologischen Praxis – Innenarchitektur trifft auf Funktionalität
02·2025
Eine bestehende dermatologische Praxis im 3. Obergeschoss eines Büro- und Geschäftshauses in der Karlsruher Innenstadt erfährt eine architektonische Neustrukturierung. Durch die Integration einer benachbarten Mietfläche von rund 155 Quadratmetern entsteht eine optimierte Raumstruktur, die den wachsenden Anforderungen an zeitgemäße medizinische Versorgung gerecht wird. Die Gesamtfläche der Praxis wächst damit auf rund 500 Quadratmeter.
Der Funktionsbereich dermatologische Kosmetik wird gänzlich in den neuen Erweiterungsbereich verlegt und wird um zwei neue Behandlungs-, sowie zugehörige Nebenräume erweitert. Zur Komplettierung der neu konzipierten medizinischen Infrastruktur entsteht ein neuer Laserbehandlungsraum und labortechnische Funktionsbereiche.
Ein separater Empfangsbereich wird praxisintern an das Gesamtkonzept angeschlossen und bietet mit direkter Anbindung an das Treppenhaus im Bedarfsfall eine unabhängige Nutzung dieser neu erschaffenen Zone.
Um eine funktionale Neuordnung zu ermöglichen, wurde die neue ergänzende Bestandsfläche komplett entkernt. Trockenbau- und Haustechnikarbeiten stehen kurz vor der Fertigstellung; im nächsten Schritt wird eine homogene Bodenbeschichtung eingebracht, die eine einheitliche Materialität und Erscheinungsbild gewährt. Die geplante Decken- und passgenaue Schreinerarbeiten sowie modulare Systemtrennwände schaffen klarere Strukturen für eine dermatologische Praxis.
Mit der strukturellen Erweiterung entsteht eine moderne, patientenorientierte Praxislandschaft. Das neue Raumkonzept sorgt für eine verbesserte Arbeitsumgebung für das Fachpersonal und offeriert ein modernes, harmonisches Ambiente für die Patient*innen.